DEPORTATION CLASS
"DEPORTATION CLASS ist zweifellos so etwas wie das filmische Standardwerk zum Thema Asyl in Deutschland. In seinem direkten, reportagehaften Gestus ein klares Statement gegen den dahinter liegenden bürokratischen Wahn." (Johannes Bluth, Spiegel Online)

"Die Dokumentation von Carsten Rau und Hauke Wendler gibt der Abschiebung Geschichten und Gesichter. (...) Ein erschütternder Blick in die Abgründe zwischen Bürokratie, Verzweiflung, Gesetz und Träumen." (Annett Scheffel, Süddeutsche Zeitung)

"Carsten Rau und Hauke Wendler erzählen die Geschichten von Gezim und Elidor, von Medina und Angjela so ausführlich, dass Menschen erkennbar werden, denen durch die Regeln Gewalt angetan wird. Es ist die Gewalt eines Staates, der auf seinen Monopolen bestehen muss, eine Gewalt, die Individuen nicht anzulasten ist, aber sie wird doch als solche empfunden. (...) Eine der wichtigsten dieser Regeln ist der Wegfall der Einzelfallprüfung bei Menschen aus sicheren Herkunftsländern. Rau und Wendler holen diese Einzelfallprüfung für ausgewählte Menschen, die Protagonisten ihres Films, nach." (Bert Rebhandl, FAZ)

"Ein aufrüttelndes Dokument." (Sascha Zien, Moderator WDR)

"DEPORTATION CLASS zeigt im Kern die eiskalte Abschiebevollstreckung: In all ihrer Akribie und Härte, schonungslos, nüchtern – und trotzdem filmemacherisch fair betrachtet aus vielerlei Blickwinkeln. (...) Entstanden ist somit ein hochreflektierter, ungemein zeitgemäßer Debattenfilm: Einer, der schon jetzt zu den wichtigsten des aktuellen Dokumentarfilmjahrgangs zählt. Es ist geradezu eine (Bürger-)Pflicht, ihn sich anzusehen." (Simon Hauck, kino-zeit.de)

"DEPORTATION CLASS zeigt so sachlich wie schonungslos, wie eine behördlich angeordnete Sammelabschiebung läuft." (Ruth Bender, Kieler Nachrichten)

"Da steht ein Mann nachts im Schlafanzug in seiner Wohnung. Fassungslos sieht er, wie der Flur voller Polizisten ist, von denen einer ihm erklärt, dass er und seine Familie in wenigen Minuten in einen Bus verfrachtet und zu einem Flugzeug gebracht werden, das sie zurück in ihr Heimatland Albanien bringen wird. Diese Szene der absoluten Machtlosigkeit ist schwer zu ertragen, und es stellt sich die Frage, ob es nicht unanständig ist, sie zu zeigen. Sie ist nur zu rechtfertigen, wenn die Geschichte auch aus der Perspektive dieses Mannes und seiner Familie erzählt wird. Und genau dies ist den Filmemachern Carsten Rau und Hauke Wendler in ihrer Dokumentation DEPORTATION CLASS gelungen." (Wilfried Hippen, taz)

"Regisseur Hauke Wendler sagt, Gezim J. habe den Film als Chance begriffen, dass die Öffentlichkeit mitbekommt, unter welchen Bedingungen Deutschland Menschen abschiebt. Nach DEPORTATION CLASS dürfte es nicht mehr möglich sein, so etwas zu drehen. Insofern ist der Film ein wichtiges zeithistorisches Dokument." (René Martens, konkret)

"Es ist die große Stärke des Films, dass er die unterschiedlichen Stimmen relativ sachlich nebeneinander stellt und sich darauf beschränkt, den Ablauf zu protokollieren. Auch wenn die Haltung der Filmemacher klar ist, fällt der Film keineswegs tendenziös aus. (...) DEPORTATION CLASS ist eine fundierte, überzeugende, wichtige, so nüchterne wie aufwühlende Systemkritik." (Julia Teichmann, Filmdienst)

"Ein sehr erhellender und sehr berührender Film." (Judith Heitkamp, Moderatorin 'Kulturwelt', Bayrischer Rundfunk 2, Hörfunk)

"Rau und Wendler (...) lassen die Bilder für sich sprechen und weisen gerade dadurch nur noch stärker darauf hin, dass es hier um Menschen mit individuellen Schicksalen geht und nicht um unerwünschte 'Objekte'. In seiner Direktheit, seiner Nähe zu den Protagonisten und seines hochaktuellen Themas ist DEPORTATION CLASS ein kluger, reflexiver und immens wichtiger Film für unsere Zeit." (aus der Pressemitteilung zur Vergabe des Prädikats 'Besonders wertvoll')

"Carsten Raus und Hauke Wendlers Film ist ein radikaler Gegenentwurf zu eben dieser Entmenschlichung. Am Ende die Familie, von Blutrache bedroht, nun zwangsrepatriiert in Albanien, mit ihren Koffern auf der Straße. (...) Mit diesem quälendem Abschlussbild im Film bekommt die Kritik an der deutschen Asylpolitik und ihrer Abschiebepraxis ihr eindrucksvolles, humanistisches Gewicht." (Hartwig Tegeler, Deutschlandfunk)

"Hautnah sind die Filmemacher dabei, als die Familien nachts aus dem Schlaf gerissen werden. Man möchte glauben, es sei eine Übung, aber es ist Realität. Die deutliche Haltung der Filmemacher zur Abschiebungsprozedur hat die Jury überzeugt." (aus der Jury-Entscheidung zur Vergabe des Dokumentarfilmpreises beim Filmfest Schleswig-Holstein)

"Eine Aktion, die mit Wecken um drei Uhr nachts beginnt, mit dem Transfer zum Flughafen Rostock weitergeht und in Tirana endet. Beklemmung macht sich breit, wenn man sieht, dass es für die eine albanische Familie - wenn auch beschwerlich - weitergeht, die andere aber von der in der Heimat verbreiteten ‚Blutrache' bedroht ist." (Bayrischer Rundfunk, B5 Aktuell)

"Eiskalt-dramatische Szenen." (Interview.de)

"Aufenthaltsbeendende Maßnahme" heißt es im Amtsdeutsch, wenn das "Zuführkommando" eine Familie aus dem Schlaf reißt und in den Flieger nach Albanien setzt, wo ihr die Blutrache droht. Die Filmemacher Carsten Rau und Hauke Wendler ("Willkommen auf Deutsch") zeigen erstmals überhaupt den Ablauf einer Sammelabschiebung (...) Beklemmende Doku. (TV Spielfilm)

"Dieser Film ist herzzereißend (...) Was den Film so traurig und erschütternd macht, sind weniger die Geschichten der Menschen, es ist der behördliche Umgang mit ihnen und das klare Bewusstsein, dass sich hier etwas ändern muss. Dringend. Und dazu gehört, dass möglichst viele Menschen über die Abschiebepraktiken informiert werden." (Gaby Sikorski, Programmkino.de)

"DEPORTATION CLASS ist kein polemischer Film, sondern ein gutes, faires Porträt von ‚Rückführungsmanagern', Polizisten, Rechtsanwälten und natürlich abgelehnten Asylbewerbern – hier einer albanischen Familie, die sich Zuhause vor der Blutrache fürchtet." (Adrian Prechtel, Münchner Abendzeitung)

"Im Zuge der Flüchtlingskrise und der bevorstehenden Bundestagswahl 2017 fällt aktuell in den Medien immer wieder der Begriff Abschiebung. Was dieser Begriff bedeutet, weiß beinahe jeder, doch wie so eine Abschiebung aussieht, dürften die wenigsten schon einmal erlebt haben." (filmstarts.de)

"In ihrer Dokumentation DEPORTATION CLASS (...) geben die Filmemacher Carsten Rau und Hauke Wendler jenen ein Gesicht, die in den Nachrichten unerwähnt bleiben." (Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt)

"So konkret hat man eine Abschiebung wohl noch nie beobachten können (...) 4 von 5 Punkten." (Bert Rebhandl, tip Berlin)

"Hinter Asylbewerberzahlen werden plötzlich wieder Menschen und ihre Schicksale sichtbar." (Bayrischer Rundfunk, Fernsehen)

"Abgelehnt und abgeschoben – DEPORTATION CLASS greift heikles Thema auf." (Yahoo! Movies)

"DEPORTATION CLASS, eine Koproduktion mit dem NDR, gibt Einblicke in eine Welt, die den meisten Deutschen unbekannt sein dürfte." (bild.de)

"Obwohl diese Art staatlicher Zwangsmaßnahme häufig im Zentrum der Diskussion um Flüchtlinge und Zuwanderung steht, gibt es nur wenige Bilder." (Stern)

"Die Flüchtlingskrise sowie die Thematik der Abschiebung droht durch eine Flut an Meldungen immer mehr zu Statistik zu verkommen, weshalb die Dokumentation "Deportation Class" von Carsten Rau und Hauke Wendler nun genau zum richtigen Zeitpunkt zu kommen scheint. (...) Der Film zeigt die kalte Realität, die mit Abschiebungen einhergeht." (Musikexpress)

"Bilder, die einen treffen." (Angela Kalenbach, Szene Hamburg)

"Für DEPORTATION CLASS begleitete Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier kurz vor den Landtagswahlen auch schon mal selbst eine Abschiebevollstreckung und will damit offenbar vor der Kamera die Durchsetzungsfähigkeit der CDU unter Beweis stellen. Am Ende ist die Kamera Zeugin seiner Sprachlosigkeit." (Susanne Teichmann, Berliner-Filmfestivals.de)

"Böse Zungen behaupten, der CDU-Innenminister Lorenz Caffier wollte sich im heraufziehenden Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern als Law-and-order-Mann profilieren. Sein Gebaren vor der Kamera fällt allerdings in die Kategorie 'unfreiwillig komisch'." (Nils Michaelis, Vorwärts)

"Leider macht DEPORTATION CLASS (...) deutlich, dass die Verwaltung der Abschiebepraxis viel subtiler und geölter funktioniert als die bloße Gesetzeslage vermuten lässt." (Wolfgang Frömberg, Intro)

"Es ist Wahlkampf. Lorenz Caffier (CDU) hat Journalisten ausdrücklich für diese Aktion zugelassen. Sie sollen berichten und der Minister lässt keine Gelegenheit aus, um im Bilde zu sein. (...) Die Aktion startet und bei all dem, was die Kamera einfängt, fällt einem das Wort Effizienz ein. Eine erschreckende Erkenntnis angesichts menschlicher Not." (Heike Heinrich, wolfsiehtfern.de)

"DEPORTATION CLASS - Einblick in ein unmenschliches Abschiebesystem." (Nina Westermann, Moderatorin Radio Corax)

"Die Bilder, die die vielfach ausgezeichneten Hamburger Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler in ihrem neuen Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeigen, sind dann doch teilweise erschütternd." (Die Welt)

"Rau und Wendler folgen zwei albanischen Familien zurück in eine Heimat, die als sicheres Herkunftsland nur jenen Menschen erscheinen kann, die ihre Sicherheit in Deutschland für ­einen Besitzstand (und nicht für ein Privileg) halten." (Bert Rebhandl, Zitty Berlin)

"Ein Film gegen Gleichgültigkeit." (Aktion Bleiberecht)

"Von der behördlichen zur polizeilichen Praxis führt uns DEPORTATION CLASS und zeigt die brutale Realität vollzogener Abschiebungen. 'Wir setzen geltendes Recht um!' ist hier der Tenor. Die psychologischen Deformationen weltpolitischer Krisen sind vielfältig." (Chris Schinke, Artechock.de)

"Die harte Seite des Rechtsstaats." (Franziska Storz, Redaktion Zündfunk, Bayrischer Rundfunk)

"Der Film gibt Einblicke in den schonungslosen Vorgang einer Zwangsabschiebung, lässt die Geflüchteten selbst zu Wort kommen und wirft auch Fragen auf, wie gerecht und human das deutsche Recht in solchen Fällen tatsächlich ist. Nachdenklich und berührend." (Janina Rohleder, m945.de)

"Hier läuft alles nach Regeln und Disziplin ab. Das hat mich ja gerade angezogen", sagt Gezim. Zur Ironie seiner Geschichte gehört, dass er und seine beiden Söhne jetzt Opfer dieser von ihm bewunderten Rechtsstaatlichkeit geworden sind. Bei der Umsetzung von geltendem Recht werden sie jetzt unter Zwang abgeschoben." (Sonntagsblatt)

"Die Regisseure waren hautnah bei einer Massenabschiebung dabei und porträtieren authentisch bewegende Schicksale von Flüchtlingen, die ihr Leben fortan wieder in Angst und Schrecken verbringen müssen (...) 4 von 5 Sternen." (Prisma)

"Der Dokumentarfilm lässt uns fassungslos und nachdenklich zurück, erinnert daran, dass hinter abgeschobenen Flüchtlingen Individuen stecken, mit ihren eigenen Sorgen, Nöten und Hoffnungen. Und er lässt uns nicht weiter wegschauen, sondern zwingt uns, die Frage immer wieder aufs Neue zu stellen, was wir mit Menschen anfangen sollen, denen es woanders viel schlechter geht als uns." (Oliver Armknecht, film-rezensionen.de)

"Schockierende und aufwühlende Bilder." (Kino.de)

"DEPORTATION CLASS zeigt eine Praxis, die gerade durch ihre juristische kalte 'Korrektheit' unmenschlich wirkt. Nach diesem unbedingt sehenswerten Film wird jedenfalls niemand mehr das Schlagwort 'Abschiebung' leichtfertig benutzen." (filmportal.de)

"Umso länger der Film geht, umso mehr wird klar: Gesetz und Recht, schön und gut, aber so wie die Praxis der Abschiebungen läuft, ist es nicht in Ordnung." (Daniel Gerber, Konradsblatt)

"Obwohl Wendler und Rau sich mit Kommentaren weitgehend zurückhalten und im Film keine politische Haltung expliziert wird, zeigen die Autoren doch viel mehr als Einzelschicksale. Denn eine Frage, die der Film aufwirft, ist, warum eigentlich intelligente, freundliche Jugendliche aus Albanien so unendlich viel weniger Möglichkeiten und Chancen haben als deutsche." (Nikolai Hagedorn, Neues Deutschland)

"Carsten Rau und Hauke Wendler schaffen es mit DEPORTATION CLASS auf deutliche Defizite bei der Abschiebung hinzuweisen. Hier steht weniger das menschliche Schicksal im Mittelpunkt als vielmehr der staatliche formale Akt an sich, bei dem jedwede Menschlichkeit auf der Strecke bleibt. (...) 8 von 10 Filmpunkten." (Ronny Dombrowski, cinetastic.de)

"Die Realität einer Abschiebung." (Manager Magazin)

"Es gehört zu ihrem vielleicht größten Verdienst, dass sie die aufgeworfenen Fragen nicht etwa durch besondere Gewichtungen suggestiv selbst beantworten, sondern dass sie alle Seiten sehr fair behandeln und in ihren Haltungen ausgewogen darstellen. Den zwangsweise reportagehaften Aufnahmen der Abschiebenacht werden bewusst stark ästhetisierte Porträts der Betroffenen entgegengesetzt – ein Kontrast auf der Bildebene, der sehr effektiv zur Individualisierung beiträgt." (aus der Jury-Begründung zur Vergabe des Prädikats 'Besonders wertvoll')

"Die Szenen, die sich nachts in den Unterkünften zweier betroffenen Familien in Mecklenburg-Vorpommern abspielen, schildern eine krude Realität, die sich den Blicken der Öffentlichkeit normalerweise entzieht. Die aufwühlenden Bilder stimmen nachdenklich und legen nahe, einen respektvolleren Umgang mit Menschen zu suchen, die in Deutschland kein Bleiberecht haben." (Bianka Piringer, spielfilm.de)

"Geduldig begleitet das Filmteam die zermürbende Akribie der deutschen Abschiebungsmaschinerie. (...) Ganz direkt vermittelt sich das Grauen der mit Gewalt durchgesetzten Verwaltungsmaßnahme. (...) Der Film ist ein Plädoyer dafür, hinzusehen und sich zu engagieren." (Interkulturelle Woche)